Seit Jahren setzt sich Helmut Helmes mit der Charakteristik des norddeutschen Landschaftsraums auseinander. In lebhaften Tönen schildert er das Grün der feuchten Wiesen, das sich gelblich färbt, wenn die Sonne es streift, und die Farbenpracht schlichter Feldblumen in Heide und Moor – das Blau der Gewässer mit reizvollen Spiegelungen – den Strand von Nord- und Ostsee, wo Wind und Wetter ihre elementare Kraft offenbaren. Helmut Helmes vermittelt einen starken Natureindruck dieser weiten Landschaft, in der helle Birkenstämme vor dunklem, bewaldetem Hintergrund aufleuchten. In ihren Niederungen findet der Maler Wasserläufe und verwunschene Tümpel mit Uferzonen voll’ üppiger Vegetation. Er malt sie in pastosen Kompositionen, die eine besondere Licht- und Farbatmosphäre einfangen.
Baumgruppen bilden innerhalb seiner Panoramen Referenzpunkte der visuellen Positionierung. Als markante vertikale Akzente durchbrechen sie den tiefen Horizont und erheben sich aus der flachen Weite. Gräser hingegen verbinden einzelne Landschaftselemente miteinander – ebenso wie dynamische Wellenformationen in den Seestücken des Künstlers. Aus immersiven Strömungen aufblitzend führen sie den Blick zu angrenzenden Wiesen, über die sich ein lichtdurchwirkter Himmel spannt. Gelbe und blaue Feldblumen entfalten ihre farbige Leuchtkraft inmitten eines von Sand- oder Grüntönen bestimmten Kolorits. Gern verwendet Helmut Helmes kontrastreiche komplementäre Rottöne. Dabei stellt der Maler die Blüten nicht in ihrer natürlichen Form dar, sondern als auffallend plastische Farbtupfer.
Veranstaltungshinweise
Donnerstag, 16.07.2026, 16 – 18 Uhr Klang-Farben – Bildbetrachtung und Klanginstallation
Donnerstag, 30.07.2026, 18 – 22 Uhr Apéro/l’Art – Führung und Aperitif
Sonntag, 16.08.2026, 15 Uhr meet the artist – Rundgang und Kuchenbuffet zur Finissage der Ausstellung