Jürgen Jansen

to the start of forever

Malerei

Wir haben die Ausstellung bis Mitte August verlängert.

Herzliche Einladung zur Finissage

am Sonntag, den 15. August 2021, 15 Uhr
mit einem Rundgang durch die Ausstellung,
Sekt und Süßigkeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ausstellungsdauer: 17.05 - 15.08.2021

Jürgen Jansen widmet sich einer farbintensiven, experimentellen Malerei. Er lasiert vielschichtige, transparente Farbschleier, die in den unteren Lagen wie hauchzarte Aquarelle wirken. Er sprüht, tupft und streicht diese Ebenen mit breitem Pinsel zu „Farbströmen“, auf denen die später darauf „erblühenden“ Farbflecken wie abstrakte Blüten treiben. So scheinen seine Kompositionen leicht, nahezu schwerelos. Der Malprozess endet mit schimmernd-glänzenden Oberflächen, die den Gemälden zusätzliche Tiefe verleihen und durch Lichtreflexe den umgebenden Raum einbeziehen. 

Jürgen Jansen arbeitet mit einer Mischung aus Pigmenten, Öl und Harzen, deren brillante Strahlkraft charakteristisch für sein Oeuvre ist. Zeichenhafte Momente, assoziative amorphe Formen und Verläufe verleihen Jürgen Jansens Kompositionen Dynamik, so treten Farbspritzer als kleine Akzente oder gewaltige Eruptionen in Erscheinung und lasierende Verwischungen betonen die Bewegungsimpulse der Malerei. Demgegenüber erzeugt der Künstler mit ruhigem Duktus und den ebenmäßig glatten Oberflächen seiner Gemälde eine ausgewogene Bildordnung. Ihre überraschende Tiefe geleitet den Blick in ein auratisches Farb-Raum-Kontinuum.

Par Surprise II

Malerei, Skulpturen und Objekte

Präsentation in den oberen Etagen des Galeriehauses

Ausstellungsdauer: 18.05 - 15.08.2021

Acht künstlerische Positionen stehen im Mittelpunkt dieser Präsentation. In lichter Brillanz erstrahlen die scheinbar grenzenlosen Kompositionen von Paola Neumann, deren Farbtöne pulsierend und sinnlich zusammenwirken. Ihre sensiblen, chromatisch ineinander fließenden Bildschöpfungen sind in lasierendem Farbauftrag ausgeführt. Auch Edda Jachens’ Aquarelle vereinen eine Vielzahl transluzider Lasuren. Die Künstlerin arbeitet mit ruhigem Pinselstrich und einem sicheren Gespür für feinste Nuancen. Sie verschmelzen zu polychrom ausgewogenen Harmonien.

Holger Fitterer malt in breiten, neben- und übereinander liegenden Bahnen, die eine gestaffelte Tiefendimension der Gemälde sowie die Illusion einer leichten, schwebenden Stofflichkeit erschaffen. Der gestische Duktus lässt das Auge viel über ihren konzentrierten Gestaltungsprozess erfahren. Außerdem sind Bildnisse und Halbakte des argentinischen Malers Fernando X. González zu sehen, dessen Kompositionen mit den körperhaften Stahlplastiken von Rüdiger Seidt und den Holzskulpturen von Robert Krainhöfner auf faszinierende Weise interagieren.

Auch Heiner Thiels sphärisch gekrümmte Aluminiumtafeln öffnen sich dem Raum und der farbverwandten Malerei. Die nuancenreich schimmernden Werke werden in einem elektrochemischen Verfahren eloxiert. Ihre hohlspiegelartige Grundform leitet das Licht über die sanft geschwungenen Oberflächen. Willi Siber lässt ebenfalls dreidimensionale Objekte im Spiel variabler Reflexe oszillieren. Er verführt den Blick mit einer Fülle schillernder Lacke, die seine amorphen, aus Metall oder Multiplex geschaffenen Wandkörper transformieren. In zumeist mehrteiligen Installationen, die souverän ihre Umgebung definieren, besitzen sie eine große Formoffenheit.