Margit Hartnagel, Harald Pompl
seeing is being
Malerei, Objekte
Ausstellungsdauer: 22.09 - 01.12.2024
Harald Pompl verwendet ebenfalls brillante Pigmente, die er wiederum in Kunstharz bindet. Dieses Material eröffnet ihm einen weiten formalen Kosmos, indem er es anschließend gießt, schleift, zersplittert oder erneut verschmilzt – ein Prozess der Dekonstruktion, dem immer ein künstlerischer Akt der Konstruktion folgt. Zentrale Elemente dabei sind Prozessualität, Experiment und Autonomie der Ausdrucksmittel. In unverwechselbaren, überraschenden Formfindungen kreiert er freistehende Skulpturen, plastische Wandobjekte oder mehrteilige Installationen. So erschließen z.B. geschwungene Bänder mit ihrer spezifischen, zwischen matten und hochglänzenden Oberflächen wechselnden Materialität den umgebenden Raum. Ordnet der Künstler zerbrechlich wirkende Scheiben zu filigranen Stelen und Bögen, suggerieren seine Arbeiten eine spielerische Leichtigkeit – verschmilzt er sie zu Kuben, deren polierte Körper in irisierenden Farben funkeln, so erhalten seine Werke eine kompakte, konzentrierte Dimension von zugleich malerischer Qualität.
Presse
-
Kreiszeitung, 21.9.2024
Kunst-Doppel bringt viel Farbe in den Herbst
Mit viel Farbe und einer Doppelausstellung von Objekten und Malerei beginnt die Herbstsaison in der Galerie Corona Unger. "Die im Allgäu und in Wien lebende Künstlerin Margit Hartnagel, deren Gemälde wir erstmals zeigen, ist unsere Kunstüberraschung für die Gäste, während wir die Werke des wunderbaren, fantasievollen Objektkünstlers Harald Pompl schon mehrfach unserem Publikum präsentiert haben."
ganzer Artikel als PDF